Pools im Sale
Die besten Deals für Pools, Zubehör und mehr finden Sie bei Amazon - finden Sie jetzt das beste Angebot und holen Sie sich Ihren Pool nach Hause!
Jetzt Angebote entdecken
Anzeige

    Mehr Komfort: Schwimmbecken mit Überlaufrinne im Vergleich

    KI-generiert
    04.10.2026 51 mal gelesen 2 Kommentare
    • Schwimmbecken mit Überlaufrinne bieten einen besonders hohen Komfort, da die Wasseroberfläche nahezu bündig mit dem Beckenrand abschließt und ein großzügiges, modernes Erscheinungsbild entsteht.
    • Die kontinuierliche Wasserableitung entfernt Schmutz effizienter von der Oberfläche und sorgt bei korrekt dimensionierter Filtertechnik für eine gleichmäßigere Wasserqualität als bei klassischen Skimmerbecken.
    • Dem höheren Komfort stehen größere Investitions-, Reinigungs- und Wartungskosten sowie ein zusätzlicher Platzbedarf für Rinne, Ausgleichsbehälter und technische Ausstattung gegenüber.

    Wasserstand und Überlaufrinne: Das Komfortprinzip im Alltag

    Der besondere Komfort beginnt dort, wo der Wasserspiegel fast mit dem Beckenrand abschließt. Bei einem Überlaufbecken reagiert die Anlage laufend auf Veränderungen: Steigen Menschen ins Wasser, wird verdrängtes Wasser nicht einfach an der Beckenwand gesammelt. Es fließt über die Kante in die Rinne und gelangt in den Ausgleichsbehälter.

    Werbung

    Dieser Behälter nimmt zusätzliche Wassermengen auf und gibt sie wieder an den Kreislauf ab, sobald Badegäste das Becken verlassen. Der Wasserstand bleibt dadurch stabiler als bei einer einfachen Nachfülllösung. Das ist besonders praktisch bei wechselnder Nutzung, Kindern im Wasser oder einer Poolparty. Ganz ohne Schwankung geht es aber nicht: Wind, Verdunstung und Spritzwasser verändern den Pegel weiterhin.

    Für den Alltag zählt auch eine zugängliche Rinne. Das Rinnengitter sollte sich ohne großen Aufwand abnehmen lassen, damit Blätter, Haare und andere Rückstände entfernt werden können, bevor sie weiter in die Anlage gelangen. Ein leichtes Gefälle zu den Abläufen verhindert stehendes Wasser.

    Beim Gehen am Beckenrand fühlt sich das System anders an als ein Skimmerpool. Die Kante liegt konstruktiv sehr nah an der Wasserfläche. Eine sauber ausgeführte Randzone verhindert Stolperstellen und schafft einen ruhigen Übergang zwischen Becken und Umgebung. Für barriereärmere Lösungen müssen Einstieg, Randgestaltung und Terrassenhöhe gemeinsam geplant werden.

    Pools im Sale
    Die besten Deals für Pools, Zubehör und mehr finden Sie bei Amazon - finden Sie jetzt das beste Angebot und holen Sie sich Ihren Pool nach Hause!
    Jetzt Angebote entdecken
    Anzeige

    Die Überlaufrinne darf außerdem nicht zur Ablagefläche werden. Pflanzkübel, Handtücher oder Spielzeug behindern den Wasserabfluss. Praktische Ablagen gehören deshalb neben die Rinne, nicht auf sie.

    Vor der Beauftragung lohnt sich ein kurzer Praxistest der Planung:

    • Ist die Rinne von allen Seiten sicher erreichbar?
    • Lässt sich das Gitter ohne Spezialwerkzeug öffnen?
    • Gibt es einen gut zugänglichen Platz für die Reinigung?
    • Wohin läuft Wasser bei starkem Regen?
    • Wie wird der Ausgleichsbehälter kontrolliert und gereinigt?

    Wer diese Fragen früh klärt, verhindert spätere Umwege. Dann zeigt sich der Vorteil der Überlaufrinne nicht nur auf Bildern, sondern bei jedem Einstieg ins Wasser.

    Oberflächenreinigung und Wasserzirkulation im Vergleich

    Bei der Oberflächenreinigung zeigt sich der größte praktische Unterschied zum Skimmerpool. Ein Skimmer erfasst Wasser meist an wenigen Punkten. Dort sammeln sich Blätter und feine Partikel, während andere Bereiche länger ruhig bleiben können. Eine Überlaufrinne nimmt Wasser über eine lange Kante auf. Schmutz wird dadurch weniger punktuell abgezogen.

    Das verbessert vor allem die Verteilung an der Oberfläche. Sonnencreme, Pollen und Staub bleiben nicht so leicht in einzelnen Ecken liegen. Entscheidend ist jedoch die Planung: Rinnenhöhe, Beckengeometrie, Einlaufdüsen und Pumpenleistung müssen zusammenpassen. Eine große Rinne allein garantiert noch keine gute Reinigung.

    Der Ausgleichsbehälter wirkt als Puffer. Er nimmt Wasser auf, wenn Badegäste ins Becken steigen oder Wellen entstehen. Die Umwälzpumpe fördert es anschließend zur Filteranlage; nach der Aufbereitung gelangt es über die Einlaufdüsen zurück. So entsteht ein kontrollierter Kreislauf mit einer für den gesamten Pool ausgelegten Wasserbewegung.

    Beim Skimmerpool arbeitet die Reinigung stärker mit der Strömungsrichtung im Becken. Wind und Einlaufdüsen beeinflussen daher, ob Schmutz den Skimmer erreicht. Beim Überlaufsystem spielt die Windlage ebenfalls eine Rolle, doch die lange Übernahmekante bietet mehr Sammelfläche. Bei starkem Wind oder sehr vielen Blättern bleibt eine manuelle Kontrolle trotzdem nötig.

    Für die Wasserqualität zählt nicht nur die sichtbare Oberfläche. Eine gute Umwälzung verteilt Desinfektionsmittel und Wärme gleichmäßiger. Dadurch können Temperaturzonen und schlecht durchströmte Bereiche kleiner ausfallen. Wie schnell das gelingt, hängt von Beckenvolumen, Filtergröße, Pumpenkennlinie und täglicher Laufzeit ab. Die Werte sollte der Fachbetrieb berechnen, nicht nach Gefühl festlegen.

    • Überlaufrinne: große Aufnahmefläche und gleichmäßige Oberflächenabführung
    • Skimmer: kompakte Lösung mit gezielter Absaugung an einzelnen Stellen
    • Überlauftechnik: Ausgleichsbehälter, Sensorik und abgestimmte Pumpen erforderlich
    • Beide Systeme: regelmäßige Filterpflege, Wasseranalyse und Entfernung grober Verschmutzungen nötig

    Ein zusätzlicher Komfortgewinn liegt in der Wasserverteilung während des Badens. Die Strömung lässt sich bei einer sauber geplanten Anlage ruhig und gleichmäßig auslegen. Zu starke Düsen können unangenehm wirken und unnötig Energie verbrauchen. Deshalb sollte nicht die maximale Pumpenleistung, sondern ein passender Betriebspunkt das Ziel sein.

    Überlaufrinne oder Skimmerpool: Komfort, Technik und Aufwand im Vergleich

    Vergleichskriterium Schwimmbecken mit Überlaufrinne Skimmerpool
    Wasserstand Nahezu bündig mit dem Beckenrand; wirkt ruhig und hochwertig. Deutlich unterhalb des Beckenrands; technisch einfacher umgesetzt.
    Oberflächenreinigung Aufnahme über eine lange Rinne; Schmutz wird großflächiger abgeführt. Absaugung über einzelne Skimmer; stärker von Strömungsrichtung und Wind abhängig.
    Wasserstand bei Badebetrieb Ausgleichsbehälter nimmt verdrängtes Wasser auf und stabilisiert den Pegel. Wasserstand kann bei vielen Badegästen und starkem Spritzen sichtbarer schwanken.
    Optik Klare, architektonische Linien und großzügige Wasserfläche. Funktionale Optik mit sichtbarer Innenkante und Skimmerabdeckung.
    Schwimmgefühl Offener Blick und fließender Übergang zwischen Wasser und Umgebung. Bewährtes Badegefühl, jedoch mit stärker wahrnehmbarer Beckenwand.
    Technischer Aufwand Höher durch Rinne, Ausgleichsbehälter, Sensorik und abgestimmte Pumpentechnik. Geringer, da die Anlage kompakter aufgebaut ist.
    Platzbedarf Zusätzlicher Raum für Rinne, Leitungen, Revisionszugänge und Ausgleichsbehälter erforderlich. Meist geringerer Platzbedarf im Rand- und Technikbereich.
    Planungsaufwand Hohe Genauigkeit bei Höhen, Gefälle, Hydraulik und Randgestaltung notwendig. Einfacher zu planen und häufig schneller zu montieren.
    Reinigung und Wartung Rinnengitter, Ausgleichsbehälter, Sensoren und Filter müssen zugänglich bleiben. Wartung meist überschaubarer und leichter nachzurüsten.
    Kosten Höhere Investitions- und Montagekosten, besonders bei aufwendigen Grundstücken. In der Regel günstiger und leichter kalkulierbar.
    Geeignet für Architektonisch anspruchsvolle Anlagen, häufige Nutzung und großzügige Grundstücke. Kompakte Privatpools, begrenzte Budgets und einfache Nutzung.

    Optik und Schwimmgefühl: Nahezu bündiger Wasserstand

    Der nahezu bündige Wasserstand verändert die Wahrnehmung des gesamten Beckens. Die Wasserfläche wirkt größer, weil die übliche sichtbare Innenkante optisch zurücktritt. Besonders bei rechteckigen Becken entsteht dadurch eine klare, architektonische Linie. Das Wasser erscheint nicht wie ein einzelnes Bauteil, sondern eher wie eine ruhige Fläche im Garten.

    Auch beim Schwimmen macht sich dieser Übergang bemerkbar. Der Blick nach vorn wird weniger durch eine hohe Beckenwand begrenzt. Das kann ein offeneres Raumgefühl schaffen, vor allem bei schmalen Grundstücken oder bei Becken, die an eine Terrasse anschließen. Bei einer einseitig abgesenkten Kante entsteht zudem eine Infinity-Wirkung. Dafür müssen Gelände, Randabschluss und Entwässerung besonders präzise zusammenpassen.

    Die Optik hängt stark vom Randmaterial ab. Helle Natursteine betonen den Übergang zwischen Wasser und Umgebung, dunkle Beläge lassen die Fläche tiefer wirken. Große Platten mit schmalen Fugen schaffen ein ruhiges Bild. Kleine Formate oder stark gemusterte Beläge lenken den Blick dagegen stärker auf den Beckenrand. Rutschhemmung, Frostbeständigkeit und Reinigungsaufwand müssen ebenfalls stimmen.

    Für ein angenehmes Schwimmgefühl bleibt die Randzone möglichst frei von vorspringenden Bauteilen. Leuchten, Abdeckungen und Einstiegselemente sollten so positioniert werden, dass sie die Blickachse nicht stören. Eine integrierte Treppe kann den Zugang erleichtern, ohne die klare Wasserfläche zu zerschneiden. Bei Sitz- oder Sprudelbereichen empfiehlt sich eine getrennte Planung, damit der Schwimmbereich großzügig bleibt.

    Der bündige Abschluss verlangt mehr Genauigkeit als ein sichtbar abgesetzter Beckenrand. Schon geringe Höhenfehler können eine unruhige Wasserlinie erzeugen. Auch nachträgliche Veränderungen an der Terrasse, etwa durch neue Platten, wirken sich auf das Gesamtbild aus. Wer später umbauen möchte, sollte Anschlussdetails und Höhen bereits in den Bauplan aufnehmen.

    • Für eine weite Optik: ruhige Beläge, klare Linien und wenige sichtbare Einbauten wählen.
    • Für sicheren Halt: rutschhemmende Randflächen mit abgerundeten oder sauber gefasten Kanten vorsehen.
    • Für eine Infinity-Wirkung: Gefälle, Sichtachse und Ablaufplanung gemeinsam abstimmen.
    • Für dauerhaft saubere Linien: Fugen, Naturstein und Randprofile passend zum Pflegekonzept auswählen.

    So wird der hohe Wasserstand mehr als ein Blickfang. Er verbessert die räumliche Wirkung, unterstützt einen freien Blick beim Schwimmen und verbindet Pool, Terrasse und Garten zu einem stimmigen Gesamtbild.

    Planungsaufwand und benötigter Platz für Rinne und Ausgleichsbehälter

    Die Überlaufrinne braucht mehr als eine schmale Randzone. Unter dem Gitter liegen Ablaufrinnen, Leitungen und Revisionsbereiche. Zusätzlich muss der Ausgleichsbehälter so platziert werden, dass Leitungswege kurz bleiben und Wartungsarbeiten möglich sind. In der Praxis wird dafür neben dem Becken oder darunter ein eigener Technikbereich eingeplant.

    Eine pauschale Maßangabe passt nicht zu jeder Anlage. Rinnenprofile unterscheiden sich je nach Bauart. Auch die Größe des Ausgleichsbehälters hängt vom Beckenvolumen, der Nutzung und der erwarteten Wasserverdrängung ab. Als grobe Planungsgröße werden bei privaten Anlagen häufig etwa 5 bis 10 Prozent des Beckenvolumens für den Behälter angesetzt. Die endgültige Berechnung muss das ausführende Fachunternehmen vornehmen.

    Wichtig ist der Zugang. Ein versteckter Behälter unter einer schweren Terrasse klingt platzsparend, wird bei einer Inspektion aber schnell zum Ärgernis. Eine ausreichend große Revisionsöffnung, sichere Entwässerung und ein trockener Arbeitsbereich gehören deshalb in den Bauplan. Auch Pumpen, Sensoren und Absperrventile sollten erreichbar bleiben. Sonst wird aus einem kleinen Defekt unnötig eine große Baustelle.

    Bei Hanglagen kann der Höhenunterschied helfen: Der Behälter lässt sich teilweise unterhalb des Beckens anordnen. Auf ebenen Grundstücken sind dagegen Erdarbeiten, Schächte oder ein separater Technikraum nötig. Vorhandene Leitungen, Grundwasser und die Tragfähigkeit des Bodens beeinflussen die Lösung erheblich. Eine frühe Prüfung spart hier meist mehr Geld als eine spätere Korrektur.

    • Grundstück aufnehmen: Höhen, Zufahrt, Leitungen und mögliche Technikflächen dokumentieren.
    • Behälter dimensionieren: Beckenvolumen, Badegastzahl und Nutzungsspitzen berücksichtigen.
    • Wartung sichern: Revisionsöffnungen, Beleuchtung und sichere Zugänge vorsehen.
    • Entwässerung planen: Regenwasser und Leckagewasser getrennt und kontrolliert ableiten.
    • Statik abstimmen: Terrasse, Randabdeckung und Behälter nicht isoliert betrachten.

    Der zusätzliche Platzbedarf betrifft also nicht nur die sichtbare Rinne. Entscheidend ist die unsichtbare Infrastruktur darunter und daneben. Wer sie von Anfang an mit Terrasse, Gartenwegen und Technikraum abstimmt, gewinnt später mehr Bewegungsfreiheit und vermeidet unschöne Nacharbeiten.

    Technik, Filteranlage und Rücklauf beim Überlaufbecken

    Beim Überlaufbecken entscheidet die Abstimmung der Komponenten über einen ruhigen und sicheren Betrieb. Die Anlage besteht nicht nur aus Pumpe und Filter. Benötigt werden außerdem Ansaugung, Mess- und Regeltechnik, Rückschlag- sowie Absperrventile und eine Steuerung, die Wasserstand und Betriebszustand überwacht.

    Das Wasser gelangt aus dem Ausgleichsbehälter zunächst zur Filterpumpe. Je nach Anlage kommen Sand-, Glas- oder Kartuschenfilter infrage. Für private Pools ist ein Mehrwegeventil besonders praktisch: Es ermöglicht Filtern, Rückspülen, Nachspülen und Entleeren. Die Filtergröße sollte zum Beckenvolumen und zur täglichen Umwälzzeit passen. Eine überdimensionierte Pumpe ist nicht automatisch besser. Sie kann Geräusche, höheren Stromverbrauch und ungünstige Strömungen verursachen.

    Nach dem Filter folgen meist Heizung, Wärmetauscher oder Dosierstrecke. Chemikalien sollten nicht direkt vor empfindliche Bauteile gelangen. Deshalb braucht die Reihenfolge der Geräte eine fachgerechte Planung. Auch die Rohrdurchmesser zählen: Zu enge Leitungen erhöhen den Druckverlust und bremsen den Volumenstrom.

    Der Rücklauf verteilt das aufbereitete Wasser über mehrere Einlaufdüsen. Ihre Position beeinflusst die Beckendurchströmung, die Temperaturverteilung und die Verteilung von Desinfektionsmittel. Einstellbare Düsen erleichtern die Feinabstimmung. Bei einer Gegenstromanlage oder Wärmepumpe gelten zusätzliche Anforderungen an Durchfluss und Bypass.

    Sensoren übernehmen eine wichtige Schutzfunktion. Sie melden etwa einen zu niedrigen Wasserstand im Ausgleichsbehälter, blockieren die Pumpe bei Trockenlauf und steuern bei Bedarf die Nachspeisung. Für den Ausfall einzelner Bauteile sollte ein manueller Bypass vorhanden sein. Das klingt nach Kleinkram, ist im Ernstfall aber Gold wert.

    • Filter: passend zu Volumenstrom, Filterfläche und gewünschter Laufzeit auswählen
    • Pumpe: Betriebspunkt, Förderhöhe und Energieverbrauch gemeinsam bewerten
    • Rücklauf: Einlaufdüsen so positionieren, dass keine Totzonen entstehen
    • Regelung: Wasserstand, Trockenlaufschutz und Dosierung überwachen lassen
    • Wartung: Messzellen, Filtermedium und Ventile gut erreichbar anordnen

    Vor der Abnahme sollte der Fachbetrieb den tatsächlichen Durchfluss messen und die Düsen einstellen. Ebenso wichtig sind ein verständlicher Hydraulikplan und eine klare Kennzeichnung der Ventile. Damit lässt sich die Anlage später schneller warten und bei Änderungen gezielt erweitern.

    Kosten und Montage: Was gegenüber dem Skimmerpool hinzukommt

    Ein Überlaufbecken kostet meist mehr als ein vergleichbarer Skimmerpool. Der Aufpreis entsteht nicht durch ein einzelnes Bauteil, sondern durch mehrere zusätzliche Arbeitsschritte und Materialien. Dazu zählen die Randkonstruktion, die Abläufe, der Ausgleichsbehälter, zusätzliche Leitungen sowie eine aufwendigere Steuerung.

    Auch die Baugrube kann größer ausfallen. Neben dem Becken müssen Flächen für Leitungen, Behälter und Technik berücksichtigt werden. Je nach Grundstück kommen Stützwände, zusätzliche Abdichtungen oder eine aufwendigere Hinterfüllung hinzu. Bei Hanglagen oder schwierigen Bodenverhältnissen können Erdarbeiten den Kostenunterschied deutlich vergrößern.

    Die Montage verlangt hohe Genauigkeit. Die Rinne muss über ihre gesamte Länge korrekt ausgerichtet sein. Schon kleine Abweichungen können später eine ungleichmäßige Wasserlinie oder eine mangelhafte Entwässerung verursachen. Deshalb umfasst die Montage mehr als das Aufstellen der Beckenwanne: Randaufbau, Rohrleitungen, Dichtungen und Anschlüsse werden schrittweise geprüft.

    Bei Fertigbecken sollte das Angebot klar ausweisen, welche Leistungen enthalten sind. Manche Preise umfassen nur das Becken. Andere schließen Erdarbeiten, Kran, Fundament, Technik, Randsteine und Inbetriebnahme ein. Ohne diese Abgrenzung wirken zwei Angebote vergleichbar, obwohl wichtige Posten fehlen.

    • Becken und Rinnenbauteile: Material, Form und Ausführung beeinflussen den Grundpreis.
    • Erdarbeiten: Aushub, Abtransport, Fundament und Verfüllung getrennt ausweisen lassen.
    • Technikraum: Bau, Dämmung, Entwässerung und Elektroanschlüsse einplanen.
    • Montage: Kran, Rohrinstallation, Abdichtung und Inbetriebnahme prüfen.
    • Außenbereich: Randbelag, Terrasse, Abdeckung und Anpassung der Gartenflächen berücksichtigen.
    • Betrieb: Strom, Wasserpflege, Filtermaterial und Wartung in die langfristige Rechnung aufnehmen.

    Für eine faire Entscheidung eignet sich ein Leistungsverzeichnis mit identischen Positionen. Darin sollten auch Eigenleistungen, Nachträge und mögliche Zusatzkosten stehen. Eine Reserve von etwa 10 bis 15 Prozent für unvorhergesehene Bauarbeiten kann bei privaten Poolprojekten sinnvoll sein; sie ersetzt jedoch keine genaue Prüfung des Bodens und der örtlichen Bedingungen.

    Der höhere Anfangspreis kann sich lohnen, wenn der bündige Wasserstand und die besondere Gestaltung wirklich gewünscht sind. Wer dagegen vor allem günstig und unkompliziert bauen möchte, findet im Skimmerpool meist den leichter kalkulierbaren Weg. Entscheidend ist nicht der niedrigste Angebotspreis, sondern ein vollständig beschriebenes Projekt ohne versteckte Schnittstellen.

    Überlaufpool oder Skimmerpool: Welches System passt besser?

    Die Entscheidung hängt vor allem von Nutzung, Grundstück und gewünschtem Bedienkomfort ab. Beide Systeme können sauberes Wasser liefern. Sie unterscheiden sich jedoch darin, wie stark die Pooltechnik in die Bauplanung eingebunden ist.

    Ein Skimmerpool passt oft besser, wenn der Pool kompakt bleiben soll, die Bauzeit kurz ist oder das Budget begrenzt wird. Der Skimmer sitzt in der Beckenwand und zieht das Wasser über eine begrenzte Ansaugstelle ab. Für viele private Pools reicht dieses Prinzip vollkommen aus. Die Technik bleibt überschaubar, und spätere Reparaturen sind meist einfacher einzuordnen.

    Ein Überlaufpool spielt seine Stärken aus, wenn ein hoher gestalterischer Anspruch und ein ruhiger Badebetrieb im Vordergrund stehen. Das System eignet sich besonders für große Becken, häufige Nutzung und Grundstücke, bei denen der Pool als Teil der Architektur wirken soll. Bei vielen Badegästen nimmt der Ausgleichsbehälter verdrängtes Wasser auf. Das verhindert, dass der Wasserstand bei jedem Einstieg stark sichtbar schwankt.

    Auch die Nutzung durch Kinder oder größere Gruppen kann die Wahl beeinflussen. Beim Skimmerpool gelangt mehr Spritzwasser direkt auf die Beckenumgebung. Beim Überlaufsystem wird ein Teil davon über die Rinne aufgenommen. Dennoch bleibt eine gute Entwässerung außerhalb des Pools nötig. Kein System ersetzt eine durchdachte Gefälleplanung.

    Für einen saisonal genutzten Pool spricht häufig die einfachere Skimmertechnik. Wer dagegen lange Badezeiten, eine feste Poolabdeckung oder eine intensive Nutzung plant, kann den höheren Aufwand eines Überlaufsystems besser ausschöpfen. Bei einem Innenpool kommen zusätzlich Raumklima, Verdunstung und Bauphysik hinzu. Hier sollte die Entscheidung immer mit der Lüftungsplanung abgestimmt werden.

    • Skimmerpool: sinnvoll bei begrenztem Platz, einfacher Nutzung und klarer Kostenkontrolle
    • Überlaufpool: passend bei hoher Gestaltungsqualität, häufigem Badebetrieb und großzügiger Planung
    • Familienpool: Nutzungsspitzen, Spritzwasser und Reinigungsaufwand realistisch einschätzen
    • Innenpool: Wassertechnik mit Lüftung, Entfeuchtung und Wärmeschutz abstimmen
    • Langfristige Planung: Wartungszugang, Ersatzteile und Energieverbrauch bereits im Angebot prüfen

    Eine einfache Entscheidungshilfe lautet: Soll der Pool vor allem funktional und wirtschaftlich sein, ist der Skimmer meist die pragmatische Wahl. Soll er sich dagegen möglichst nahtlos in die Architektur einfügen und auch bei wechselnder Nutzung komfortabel wirken, spricht mehr für die Überlaufrinne. Beide Lösungen funktionieren zuverlässig, wenn sie passend zum Grundstück und nicht nur nach dem ersten Eindruck gewählt werden.

    Beispiele für passende Beckenformen, Gärten und Schwimmhallen

    Die passende Beckenform richtet sich weniger nach einem Trend als nach Grundstück, Nutzung und Blickachsen. Ein Überlaufsystem wirkt besonders stimmig, wenn seine Linien mit der Umgebung zusammenspielen.

    Für lange, schmale Gärten eignet sich ein geradliniges Rechteckbecken. Es nutzt die Grundstücksachse gut aus und passt zu modernen Häusern. Ein kurzer Überlauf an der Stirnseite kann den Blick in den Garten lenken, ohne dass die gesamte Außenkante technisch gleich aufgebaut werden muss.

    Quadratische Becken wirken kompakt und ruhig. Sie passen zu Innenhöfen, Dachterrassen und kleinen, klar gegliederten Gartenflächen. Bei dieser Form sollte die Position der Treppe früh feststehen. Sonst geht wertvolle Schwimmfläche verloren.

    L- oder T-förmige Becken trennen Schwimmen, Sitzen und Spielen. Sie eignen sich für größere Gärten, verlangen aber eine genaue hydraulische Planung. Innenwinkel können die Wasserbewegung beeinflussen und brauchen passend gesetzte Einlaufstellen.

    In Hanglagen bietet sich ein einseitiger Überlauf an. Das Becken kann sich optisch zur tiefer liegenden Landschaft öffnen. Der Randabschluss muss dort besonders sicher ausgeführt werden. Zusätzlich sind Standsicherheit, Hangwasser und die Entwässerung der Böschung zu prüfen.

    Bei kleinen Gärten zählt jeder Zentimeter. Ein schmaler Pflanzstreifen, eine Sitzbank oder eine geflieste Randzone können die Anlage klar fassen. Große Bäume in unmittelbarer Nähe sind dagegen ungünstig: Wurzeln, Laub und Schatten erhöhen den Pflegeaufwand. Ein Standort mit ausreichender Sonneneinstrahlung unterstützt zudem die passive Erwärmung.

    Für Schwimmhallen gelten andere Prioritäten als im Außenbereich. Die Beckenform muss mit Tragwerk, Lüftung und Laufwegen harmonieren. Besonders wichtig sind:

    • freie Wege rund um das Becken für Reinigung und Rettung
    • ausreichender Abstand zu Wänden und Glasflächen
    • eine passende Position für Abdeckung und Technikzugang
    • eine klare Sichtbeziehung vom Aufenthaltsbereich zum Wasser
    • baulicher Schutz vor Spritzwasser an Fassade und Boden

    Bei Hotels, Ferienanlagen oder repräsentativen Gärten kann eine lange Sichtkante die stärkste Wirkung entfalten. Im privaten Familiengarten ist dagegen oft eine geschützte Form mit separatem Ruhebereich angenehmer. Die beste Lösung ist also nicht zwingend die spektakulärste. Sie fügt sich dort ein, wo Menschen tatsächlich baden, sitzen und sich bewegen.

    Ausstattung für noch mehr Komfort: Treppen, Abdeckung und Massagestationen

    Die richtige Ausstattung macht aus dem Überlaufbecken einen komfortablen Aufenthaltsort. Entscheidend ist, dass jedes Element zur Nutzung passt und die Randzone frei zugänglich bleibt.

    Eine gut geplante Treppe erleichtert den Einstieg und erhöht die Sicherheit. Breite Stufen eignen sich für Familien und ältere Badegäste. Eine Sitzstufe kann als kurzer Ruheplatz dienen. Bei wenig Platz ist eine Ecktreppe sinnvoll, weil sie die Schwimmbahn kaum verkürzt. Wichtig sind rutschhemmende Oberflächen, gut sichtbare Kanten und eine angenehme Stufenhöhe. Haltegriffe sollten stabil befestigt sein und dürfen den Laufweg am Beckenrand nicht einengen.

    Für sportliches Schwimmen passt eine gerade Einstiegstreppe an der Stirnseite. So bleibt die lange Achse frei. Wer das Becken vor allem zum Entspannen nutzt, kann eine breitere Treppenanlage mit Sitz- oder Liegefläche wählen. Diese Lösung braucht mehr Wasserfläche, bietet aber einen klaren Mehrwert bei Familien und längeren Aufenthalten.

    Eine Abdeckung schützt das Becken vor Verschmutzung und reduziert die Verdunstung. Bei beheizten Außenpools kann sie außerdem Wärmeverluste begrenzen. Für ein Überlaufbecken muss sie jedoch mit Rinne, Randaufbau und Ausgleichsbehälter abgestimmt sein. Ein Rollladen braucht einen passenden Schacht oder eine geeignete Aufrolllösung. Eine Schiebeüberdachung benötigt dagegen Stellfläche neben dem Becken.

    Bei der Auswahl zählen mehr als Farbe und Material. Prüfen Sie Bedienung, Windfestigkeit, Tragfähigkeit und Notöffnung. Eine automatische Abdeckung sollte sich bei Stromausfall sicher bedienen lassen. Sicherheitsabdeckungen müssen für das konkrete Becken zugelassen und korrekt gespannt sein. Sie ersetzen keine Aufsicht, besonders nicht bei kleinen Kindern.

    Massagestationen, Sprudelliegen und Gegenstromanlagen steigern den Freizeitwert, verändern aber die Technik. Zusätzliche Düsen benötigen eigene Leitungen, Pumpen und Schaltkreise. Unterwasserbeleuchtung braucht passende Schutzarten und eine fachgerechte Elektroinstallation. Weniger ist hier oft mehr: Zu viele Funktionen machen Bedienung und Wartung unnötig kompliziert.

    • Treppen: Stufenbreite, Trittsicherheit und Haltemöglichkeiten an die Nutzer anpassen.
    • Abdeckung: Bauart, Stellfläche und Notbedienung früh festlegen.
    • Sprudelfunktionen: Komfortgewinn gegen Platzbedarf, Geräusch und Wartung abwägen.
    • Beleuchtung: Blendung vermeiden und elektrische Arbeiten nur fachgerecht ausführen lassen.
    • Bedienung: Technik möglichst über eine verständliche Steuerung zusammenfassen.

    Die beste Ausstattung ist nicht die längste Wunschliste. Sie unterstützt genau die Art, wie das Becken genutzt wird: sicherer Einstieg, angenehme Pausen, weniger Pflegeaufwand und eine Abdeckung, die im Alltag wirklich verwendet wird.

    Fazit: Überlaufrinne wählen und Poolplanung gezielt starten

    Ein Überlaufbecken passt besonders dann, wenn der hohe Wasserstand, die klare Architektur und ein komfortabler Badebetrieb wichtiger sind als eine möglichst einfache Bauweise. Die Entscheidung sollte jedoch nicht beim Beckenrand enden. Erst ein vollständiger Projektplan zeigt, ob das System zum Grundstück, zur Nutzung und zum verfügbaren Budget passt.

    Vor der Beauftragung lohnt sich ein verbindlicher Planungscheck. Dazu gehören ein Lageplan mit Höhen, eine Prüfung des Baugrunds, die gewünschte Nutzung und ein realistischer Terminablauf. Ebenso wichtig ist die Frage, wer Erdarbeiten, Elektroanschlüsse, Abdichtung, Randgestaltung und Abnahme koordiniert. Klare Zuständigkeiten verhindern später teure Lücken.

    • Nutzung festlegen: Schwimmen, Familienbetrieb, Entspannung oder repräsentative Gestaltung verlangen unterschiedliche Lösungen.
    • Grundstück prüfen: Baugrund, Zufahrt, Abstände, Entwässerung und lokale Vorgaben früh klären.
    • Angebote vergleichen: Leistungen, Fristen, Gewährleistung und Nachträge schriftlich gegenüberstellen.
    • Zukunft mitdenken: Ersatzteile, Wartungszugang und mögliche Erweiterungen bereits dokumentieren.
    • Abnahme sichern: Dichtheit, Wasserlinie, Sicherheitsfunktionen und Einweisung protokollieren lassen.

    Ein guter Vertrag beschreibt nicht nur das Becken, sondern auch die Schnittstellen zwischen Bau, Technik und Außenanlage. Fotos der Leitungsführung, ein Hydraulikplan und eine verständliche Bedienungsanleitung erleichtern spätere Wartungen. Außerdem sollten Betreiber wissen, welche Arbeiten sie selbst übernehmen dürfen und wann ein Fachbetrieb nötig ist.

    Die endgültige Wahl fällt damit nüchtern aus: Wer die besondere Wirkung und den zusätzlichen Komfort dauerhaft nutzen möchte und die Planung sorgfältig vorbereitet, findet in der Überlaufrinne eine überzeugende Lösung. Wer möglichst schnell, platzsparend und unkompliziert bauen will, sollte die einfachere Alternative ernsthaft prüfen. Nicht der spektakulärste Pool ist der beste, sondern jener, der im Alltag zuverlässig zu den Menschen und zum Grundstück passt.

    Produkte zum Artikel

    intex-ersatzteile-frame-pool-rondo-prism-366-x-76-cm-13-ablass-ventil-deckel

    2.49 EUR* * inklusive 0% MwSt. / Preis kann abweichen, es gilt der Preis auf dem Onlineshop des Anbieters.

    intex-ersatzteile-frame-pool-ultra-quadra-732-x-366-x-132-cm-5-horizontale-stange-d

    21.99 EUR* * inklusive 0% MwSt. / Preis kann abweichen, es gilt der Preis auf dem Onlineshop des Anbieters.

    intex-ersatzteile-sandfilteranlage-krystal-clear-6-m-mit-salzwassersystem-modell-eco-15220-8-mittelrohr

    18.49 EUR* * inklusive 0% MwSt. / Preis kann abweichen, es gilt der Preis auf dem Onlineshop des Anbieters.

    intex-ersatzteile-sandfilteranlage-krystal-clear-8-m-34-zusammenbau-des-vorfilters

    28.99 EUR* * inklusive 0% MwSt. / Preis kann abweichen, es gilt der Preis auf dem Onlineshop des Anbieters.

    intex-ersatzteile-poolfolie-fuer-frame-pool-rondo-366cm-x-122cm-1-stk

    158.99 EUR* * inklusive 0% MwSt. / Preis kann abweichen, es gilt der Preis auf dem Onlineshop des Anbieters.


    FAQ zu Schwimmbecken mit Überlaufrinne im Vergleich

    Welche Vorteile bietet ein Schwimmbecken mit Überlaufrinne?

    Ein Schwimmbecken mit Überlaufrinne bietet einen nahezu bündigen Wasserstand, eine hochwertige Optik und eine großflächige Oberflächenreinigung. Das Wasser wird über die Rinne in einen Ausgleichsbehälter geleitet, wodurch eine gleichmäßige Zirkulation und ein stabilerer Wasserstand bei wechselnder Nutzung möglich sind.

    Was ist der Unterschied zwischen einem Überlaufpool und einem Skimmerpool?

    Beim Überlaufpool fließt das Wasser über eine umlaufende oder teilweise umlaufende Rinne ab und wird über einen Ausgleichsbehälter zur Filteranlage geführt. Beim Skimmerpool wird das Wasser hauptsächlich über einzelne Skimmer in der Beckenwand abgesaugt. Der Überlaufpool bietet meist eine großzügigere Optik und Oberflächenabführung, ist aber technisch und baulich aufwendiger.

    Wie viel Platz benötigt ein Pool mit Überlaufrinne?

    Zusätzlich zur Beckenfläche werden Platz für die Überlaufrinne, Leitungen, Revisionsöffnungen und einen Ausgleichsbehälter benötigt. Der tatsächliche Bedarf hängt von der Beckenform, dem Volumen, der Nutzung und den örtlichen Gegebenheiten ab. Diese Flächen sollten bereits bei der Grundstücks- und Technikplanung berücksichtigt werden.

    Ist ein Überlaufpool teurer als ein Skimmerpool?

    In der Regel verursacht ein Überlaufpool höhere Anschaffungs- und Montagekosten. Gründe sind unter anderem die Überlaufrinne, der Ausgleichsbehälter, zusätzliche Leitungen, Sensorik und die präzisere Bauausführung. Für einen fairen Vergleich sollten Erdarbeiten, Technik, Randgestaltung, Montage und Inbetriebnahme in beiden Angeboten vollständig enthalten sein.

    Für wen eignet sich ein Schwimmbecken mit Überlaufrinne?

    Ein Schwimmbecken mit Überlaufrinne eignet sich für Personen, die Wert auf einen hohen Wasserstand, eine moderne Architektur und eine gleichmäßige Oberflächenreinigung legen. Es passt besonders zu anspruchsvoll gestalteten Gärten, Schwimmhallen und häufig genutzten Poolanlagen. Wer möglichst geringe Baukosten, wenig Platzbedarf und eine einfache Technik bevorzugt, sollte auch einen Skimmerpool prüfen.

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Also ich find die Überlaufrinne schon schick, dieses Wasser fast bis zum Rand sieht einfach edel aus und man hat beim reinspringen nicht gleich diese komische sichtbare Innenkante. Aber beim lesen merkt man auch, das da ganz schön viel Technik dahinter steckt. Ausgleichsbehälter, Sensoren, Pumpen und dann noch die ganze Rinne sauber halten, da kommt bestimmt einiges zusammen was man vorher garnicht so bedenkt.

    Was ich mich frage ist ob der Komfort im Alltag wirklich immer so groß ist. Wenn dauernd Blätter reinfliegen oder jemand Handtücher auf die Rinne legt, ist der schöne Effekt ja schnell vorbei. Gerade mit Kindern stelle ich mir das etwas chaotisch vor, weil ständig Wasser rausgespritzt wird und man trotzdem noch alles kontrolieren muss. Der Behälter gleicht das zwar aus, aber weg ist das Wasser ja nicht einfach, es muss am Ende trotzdem wieder irgendwo herkommen.

    Beim Skimmer ist die Optik sicher nicht ganz so modern, dafür scheint das ganze wesentlich unkomplizierter zu sein. Ich glaube für viele normale Gärten reicht das auch völlig aus, vor allem wenn man nicht jeden Tag eine kleine Hotelanlage betreiben will. Die Tabelle macht den Unterschied eigentlich ganz gut deutlich, wobei die Kosten vermutlich je nach Firma extrem auseinander gehen können. Bei Poolbau gibt es ja schnell noch tausend Zusatzposten, Erdarbeiten, Kran, Randsteine und plötzlich ist der Preis doppelt so hoch wie gedacht.

    Interessant fand ich den Hinweis auf den Wartungszugang. Das wird bestimmt oft vergessen, weil man am Anfang nur an die schöne Terrasse denkt. Wenn der Ausgleichsbehälter dann unter schweren Platten liegt, macht jede kleine Reparatur richtig laune, also eher keine gute. Auch die Rinne sollte wirklich leicht zu öffnen sein, sonst wird sie am Ende weniger gereinigt und genau dann sammelt sich dort der ganze Dreck.

    Für eine Hanglage oder einen Pool direkt an der Terrasse kann ich mir die Überlaufrinne aber sehr gut vorstellen. Da wirkt der bündige Wasserstand warscheinlich besonders stark, fast wie ein Teil vom Garten und nicht wie ein extra Becken. Für unseren kleinen Garten wäre es vermutlich trotzdem übertrieben, schon weil der Technikraum kaum irgendwo hinpasst. Ich würde daher sagen, wer genug Platz und Budget hat bekommt viel Optik und Komfort, alle anderen fahren mit einem guten Skimmerpool wahrscheinlich vernünftiger. Wichtig ist am Ende das man nicht nur nach den Bildern entscheidet sondern auch danach wer das Ding später sauber macht und bezahlt.
    Dem Kommentar kann ich eigentlich nur zustimmen, vor allem bei dem Punkt mit der späteren Wartung. Was mir im Artikel zusätzlich hängen geblieben ist, ist die Hydraulik. Viele denken ja, eine lange Rinne nimmt automatisch allen Dreck mit, aber wenn Einlaufdüsen und Pumpen nicht richtig abgestimmt sind, bringt die schönste Rinne wenig. Dann hat man vielleicht eine tolle Wasserlinie und trotzdem Ecken, in denen Pollen oder Sonnencreme herumtreiben.

    Auch die Sache mit der Abdeckung finde ich wichtiger, als sie auf den ersten Blick klingt. Gerade wenn der Pool nicht jeden Tag benutzt wird, spart eine passende Abdeckung vermutlich einiges an Verdunstung und Heizkosten. Beim Überlaufpool muss die aber offenbar viel genauer mit dem Rand und dem Ausgleichsbehälter geplant werden. Das ist wieder so ein Punkt, den man in Prospekten kaum sieht, der im Alltag aber ziemlich entscheidend sein dürfte.

    Interessant fand ich außerdem den Hinweis auf die Form des Beckens. Ein gerades Rechteck sieht bei einer Überlaufrinne wahrscheinlich am ruhigsten aus, während verwinkelte Becken zwar praktisch sein können, aber technisch anspruchsvoller werden. Bei einem L- oder T-förmigen Pool stelle ich mir schon die Frage, ob die Wasserströmung überall gleich gut funktioniert oder ob man am Ende doch öfter manuell nachhelfen muss. Da würde ich mich nicht allein auf schöne Zeichnungen verlassen, sondern mir lieber eine fertige Anlage des jeweiligen Betriebs anschauen.

    Bei den Zusatzfunktionen bin ich etwas zwiegespalten. Eine breite Treppe oder eine Sitzstufe finde ich sinnvoll, besonders wenn nicht alle im Pool sportlich ihre Bahnen ziehen wollen. Bei Massagedüsen, Gegenstromanlage und Farbbeleuchtung wird es dann aber schnell zur kleinen Wellnessanlage mit entsprechendem Wartungsaufwand. Man nimmt sich zehn Extras vor und nutzt später vielleicht zwei davon regelmäßig. Weniger wäre da vermutlich tatsächlich mehr.

    Was ich noch wichtig finde: Die Randzone muss nicht nur schick aussehen, sondern auch bei Nässe sicher sein. Gerade bei Kindern rennen die ja nicht langsam und vorsichtig am Becken entlang. Ein glatter Naturstein kann da schnell zum Problem werden, egal wie edel er aussieht. Rutschhemmung und abgerundete Kanten sollten meiner Meinung nach im Angebot genauso deutlich stehen wie Farbe und Material.

    Der Punkt mit den unterschiedlichen Angeboten ist ebenfalls sehr realistisch. Bei Bauprojekten wird gerne mit einem attraktiven Grundpreis geworben, und später kommen Fundament, Kran, Technikraum, Abdeckung und Außenbelag einzeln dazu. Ein wirklich vergleichbares Leistungsverzeichnis wäre deshalb wahrscheinlich die beste Grundlage. Sonst vergleicht man am Ende Äpfel mit Birnen und wundert sich, warum das vermeintlich günstigere Angebot plötzlich gar nicht mehr günstig ist.

    Für mich bleibt nach dem Artikel deshalb vor allem diese Abwägung: Der Überlaufpool ist nicht automatisch die bessere technische Lösung, sondern die passendere gestalterische Lösung für bestimmte Grundstücke und Ansprüche. Wenn die Wasserfläche Teil der Architektur werden soll, kann der Effekt schon beeindruckend sein. Für einen kleinen Garten mit gelegentlicher Nutzung wäre mir der zusätzliche Platz- und Planungsbedarf aber vermutlich zu viel. Da ist ein guter Skimmerpool vielleicht weniger spektakulär, macht dafür im Alltag einfach seinen Job.

    Zusammenfassung des Artikels

    berlaufrinnen bieten stabilen Wasserstand, bessere Oberflächenreinigung und eine hochwertige Optik, erfordern aber präzise Planung, Technik und regelmäßige Pflege.

    Pools im Sale
    Die besten Deals für Pools, Zubehör und mehr finden Sie bei Amazon - finden Sie jetzt das beste Angebot und holen Sie sich Ihren Pool nach Hause!
    Jetzt Angebote entdecken
    Anzeige

    Nützliche Tipps zum Thema:

    1. Prüfen Sie den verfügbaren Platz: Planen Sie neben der sichtbaren Überlaufrinne auch ausreichend Raum für Leitungen, Revisionsöffnungen und den Ausgleichsbehälter ein.
    2. Achten Sie auf eine zugängliche Rinne: Das Rinnengitter sollte sich ohne Spezialwerkzeug abnehmen lassen, damit Blätter, Haare und andere Verschmutzungen regelmäßig entfernt werden können.
    3. Vergleichen Sie die Technik genau: Pumpe, Filter, Sensorik und Einlaufdüsen müssen auf das Beckenvolumen und die geplante Nutzung abgestimmt sein. Eine besonders leistungsstarke Pumpe ist nicht automatisch die bessere Lösung.
    4. Kalkulieren Sie die Gesamtkosten: Berücksichtigen Sie neben dem Becken auch Erdarbeiten, Technikraum, Ausgleichsbehälter, Randgestaltung, Montage und laufende Wartung. Nur vollständig aufgeschlüsselte Angebote lassen sich fair vergleichen.
    5. Wählen Sie das System passend zur Nutzung: Eine Überlaufrinne lohnt sich besonders bei hohem Komfortanspruch, häufigem Badebetrieb und architektonisch anspruchsvollen Anlagen. Bei begrenztem Budget oder wenig Platz kann ein Skimmerpool die praktischere Alternative sein.

    Produkte zum Artikel

    intex-ersatzteile-frame-pool-rondo-prism-366-x-76-cm-13-ablass-ventil-deckel

    2.49 EUR* * inklusive 0% MwSt. / Preis kann abweichen, es gilt der Preis auf dem Onlineshop des Anbieters.

    intex-ersatzteile-frame-pool-ultra-quadra-732-x-366-x-132-cm-5-horizontale-stange-d

    21.99 EUR* * inklusive 0% MwSt. / Preis kann abweichen, es gilt der Preis auf dem Onlineshop des Anbieters.

    intex-ersatzteile-sandfilteranlage-krystal-clear-6-m-mit-salzwassersystem-modell-eco-15220-8-mittelrohr

    18.49 EUR* * inklusive 0% MwSt. / Preis kann abweichen, es gilt der Preis auf dem Onlineshop des Anbieters.

    intex-ersatzteile-sandfilteranlage-krystal-clear-8-m-34-zusammenbau-des-vorfilters

    28.99 EUR* * inklusive 0% MwSt. / Preis kann abweichen, es gilt der Preis auf dem Onlineshop des Anbieters.

    intex-ersatzteile-poolfolie-fuer-frame-pool-rondo-366cm-x-122cm-1-stk

    158.99 EUR* * inklusive 0% MwSt. / Preis kann abweichen, es gilt der Preis auf dem Onlineshop des Anbieters.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Pooltyp Massivholzpool für Aufstellung, Teil- oder Volleinlassung
    Form Rechteckig
    Maße 6,03 m Länge x 2,53 m Breite x 1,33 m Höhe
    Fassungsvermögen Ca. 13.400 Liter
    Material Nordisches Holz
    Preis 14.731,99€
    Pooltyp Massivholzpool für Aufstellung, Teil- oder Volleinlassung
    Form Achteckig
    Maße 8,43 m Länge x 4,89 m Breite x 1,46 m Höhe
    Fassungsvermögen Ca. 41.250 Liter
    Material Nordisches Holz
    Preis 13.275,99€
    Pooltyp Aufstellpool (selbsttragend)
    Form Oval
    Maße 6,30 m Breite x 9,20 m Länge
    Fassungsvermögen Ca. 38.000 Liter
    Material Dynalon-Gewebe
    Preis 12.599,00€
    Pooltyp Aufstellpool
    Form Rechteckig
    Maße 4,88 m Länge x 2,44 m Breite x 1,22 m Tiefe
    Fassungsvermögen Ca. 11.532 Liter
    Material 3-lagiges TriTech™-Material mit Stahlrahmen
    Preis 11.095,76€
    Pooltyp Aufstellpool
    Form Rund
    Maße 9,50 Meter Durchmesser x 1,30 Meter Höhe
    Fassungsvermögen Ca. 50.000 Liter
    Material Dynalon-Gewebe
    Preis 10.799,00€
      Paradies Pool® Massivholzpool Urban rechteckKI-generiert Paradies Pool® Massivholzpool Weva Octo+ 840KI-generiert Zodiac Original Ovline 3000 OvalpoolKI-generiert Bestway® Power Steel™ Ersatz Frame PoolKI-generiert Zodiac Original Winky 8 RundpoolKI-generiert
      Paradies Pool® Massivholzpool Urban rechteck Paradies Pool® Massivholzpool Weva Octo+ 840 Zodiac Original Ovline 3000 Ovalpool Bestway® Power Steel™ Ersatz Frame Pool Zodiac Original Winky 8 Rundpool
    Pooltyp Massivholzpool für Aufstellung, Teil- oder Volleinlassung Massivholzpool für Aufstellung, Teil- oder Volleinlassung Aufstellpool (selbsttragend) Aufstellpool Aufstellpool
    Form Rechteckig Achteckig Oval Rechteckig Rund
    Maße 6,03 m Länge x 2,53 m Breite x 1,33 m Höhe 8,43 m Länge x 4,89 m Breite x 1,46 m Höhe 6,30 m Breite x 9,20 m Länge 4,88 m Länge x 2,44 m Breite x 1,22 m Tiefe 9,50 Meter Durchmesser x 1,30 Meter Höhe
    Fassungsvermögen Ca. 13.400 Liter Ca. 41.250 Liter Ca. 38.000 Liter Ca. 11.532 Liter Ca. 50.000 Liter
    Material Nordisches Holz Nordisches Holz Dynalon-Gewebe 3-lagiges TriTech™-Material mit Stahlrahmen Dynalon-Gewebe
    Preis 14.731,99€ 13.275,99€ 12.599,00€ 11.095,76€ 10.799,00€
      » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE
    Tabelle horizontal scrollen für mehr Anbieter
    Counter