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Geeignete Pools für das Überwintern im Freien
Bevor Sie Ihr Schwimmbecken winterfest machen, prüfen Sie die Bauart und die Angaben des Herstellers. Ein Pool darf nur dann draußen bleiben, wenn Becken, Folie, Rahmen und Anschlüsse für Frost sowie winterliche Witterung ausgelegt sind.
In der Regel eignen sich robuste Stahlwandpools und ausdrücklich als winterfest gekennzeichnete Becken für das Überwintern im Freien. Bei fest eingebauten Pools entscheidet zusätzlich die Konstruktion: Ein Beton- oder GFK-Becken kann meist im Erdreich bleiben, doch Armaturen, Technik und Leitungen brauchen einen eigenen Frostschutz.
Nicht für das Freiland geeignet sind gewöhnliche Stahlrahmenpools, Fast-Set-Pools mit Luftring, Planschbecken und einfache Saisonbecken. Ihre Folien, Steckverbindungen oder Luftkammern können durch Kälte, Schnee und Wind Schaden nehmen. Solche Modelle sollten Sie vollständig abbauen, säubern, trocknen und frostfrei lagern. Feuchtigkeit im Material führt sonst schnell zu Stockflecken oder spröden Stellen.
Unsicher, ob Sie den Swimmingpool einwintern dürfen? Suchen Sie in der Montageanleitung nach Begriffen wie „winterfest“, „ganzjährig nutzbar“ oder „Überwinterung“. Fehlt eine klare Freigabe, ist der Abbau die sicherere Wahl. Auch ein stabil wirkender Pool ist nicht automatisch für Frost geeignet.
Schritt 1: Schwimmbecken gründlich reinigen und Zubehör trocken lagern
Beim Schwimmbecken winterfest machen beginnt die Reinigung an den Wänden und am Boden. Entfernen Sie zuerst groben Schmutz mit einem Kescher. Arbeiten Sie danach Wasserlinie, Ecken, Nähte und Boden mit einem weichen Poolschwamm ab. Für Folien eignen sich keine harten Bürsten oder scheuernden Mittel: Sie können die Oberfläche aufrauen und später Ablagerungen begünstigen.
Hartnäckige Kalkränder lassen sich mit einem für das jeweilige Beckenmaterial geeigneten Poolreiniger lösen. Tragen Sie das Mittel sparsam auf, lassen Sie es nach Herstellerangabe einwirken und spülen Sie die gereinigten Stellen gründlich ab. Vermischen Sie niemals verschiedene Reinigungs- oder Pflegeprodukte. Besonders säurehaltige Mittel können gefährliche Dämpfe bilden.
- Laub, Äste und Insekten vollständig aus dem Wasser entfernen.
- Wasserlinie, Treppen, Nischen und Bodenablauf sorgfältig kontrollieren.
- Leiter, Gegenstromzubehör, Spielzeug, Schläuche und lose Beleuchtung abnehmen.
- Filtergehäuse öffnen und grobe Rückstände aus dem Inneren entfernen.
- Eine Filterkartusche herausnehmen, ausspülen und erst vollständig trocken einlagern.
Spülen Sie Dichtungen und Kunststoffteile mit sauberem Wasser ab und prüfen Sie sie auf Risse, spröde Stellen und Verformungen. Lagern Sie sämtliches Zubehör geschützt vor Frost, direkter Sonne und Nagetieren. Ein beschrifteter Karton verhindert im Frühjahr langes Suchen.
Die Filteranlage legen Sie nach der Reinigung über die vorgesehenen Ablassstellen trocken; beachten Sie dabei die Anleitung des Herstellers. Eine kleine Restmenge Wasser in einem frostgefährdeten Gehäuse kann sich ausdehnen und das Bauteil beschädigen. Wasser niemals mit Gewalt aus empfindlichen Anschlüssen drücken.
Checkliste zum Überwintern und Schutz des Swimmingpools
| Bereich | Empfehlung | Wichtiger Hinweis |
|---|---|---|
| Pooltyp prüfen | Nur winterfeste Stahlwandpools sowie ausdrücklich dafür freigegebene Becken im Freien lassen. | Fast-Set-Pools, Planschbecken und einfache Saisonbecken vollständig abbauen. |
| Becken reinigen | Laub, Schmutz, Kalkränder und Ablagerungen von Boden, Wänden und Wasserlinie entfernen. | Bei Folien keine harten Bürsten oder scheuernden Reinigungsmittel verwenden. |
| Zubehör lagern | Leitern, Schläuche, Spielzeug, Filterkartuschen und lose Beleuchtung abnehmen, trocknen und frostfrei lagern. | Kunststoffteile vor Frost, Sonne und Nagetieren schützen. |
| Wasserwerte einstellen | TA etwa 100–150 ppm, pH-Wert etwa 7,0–7,4 und freies Chlor etwa 0,3–0,6 mg/l einstellen. | Zuerst die Alkalinität, danach den pH-Wert und zuletzt das freie Chlor korrigieren. |
| Wasserstand senken | Wasser ungefähr 10 cm unter die tiefste Einlaufdüse oder den Skimmer absenken. | Herstellerangaben beachten und das Becken nicht grundsätzlich vollständig entleeren. |
| Leitungen entleeren | Skimmer-, Rücklauf- und Filterleitungen vollständig wasserfrei machen. | Druckluft nur verwenden, wenn sie laut Hersteller zulässig ist. |
| Einbauteile verschließen | Skimmer und Einlaufdüsen mit passenden Winterstopfen verschließen. | Stopfen dürfen Dichtungen und Gewinde nicht überlasten. |
| Eisdruck reduzieren | Eisdruckpolster quer über die Wasserfläche legen und miteinander verbinden. | Die Polster nicht straff an der Beckenwand befestigen. |
| Abdeckung anbringen | Stabile Winterabdeckung mittig ausrichten und gleichmäßig befestigen. | Die Abdeckung ist nicht automatisch kindersicher und nicht begehbar. |
| Kontrollen durchführen | Nach Sturm, Regen, Schneefall und Frost Befestigungen, Wasseransammlungen und Schäden prüfen. | Schnee und Wasser vorsichtig entfernen; Eis niemals gewaltsam lösen. |
| Nicht winterfeste Pools lagern | Pool vollständig entleeren, reinigen, trocknen und locker gefaltet frostfrei einlagern. | Folie vor scharfen Knicken, direkter Sonne, Heizungsnähe und schweren Gegenständen schützen. |
Schritt 2: Wasserwerte prüfen und richtig einstellen
Stellen Sie die Wasserwerte möglichst kurz vor der Abdeckung ein. Messen Sie zuerst die Gesamtalkalinität (TA), danach den pH-Wert und zuletzt das freie Chlor. Die Reihenfolge ist wichtig: Eine instabile Alkalinität lässt den pH-Wert stark schwanken.
- TA-Wert: etwa 100 bis 150 ppm
- pH-Wert: etwa 7,0 bis 7,4
- Freies Chlor: etwa 0,3 bis 0,6 mg/l
Teststreifen eignen sich für eine schnelle Kontrolle. Genauere Ergebnisse liefern elektronische Messgeräte oder Tropfentests. Prüfen Sie bei elektronischen Geräten vor der Messung die Kalibrierung. Entnehmen Sie die Wasserprobe in ungefähr 30 Zentimeter Tiefe, nicht direkt an der Oberfläche oder neben einer Einlaufdüse.
Weicht der TA-Wert ab, korrigieren Sie ihn zuerst. Zum Anheben dient meist Natriumhydrogencarbonat. Zum Senken kommen je nach Produkt verdünnte Hydrochloridsäure oder Natriumbisulfat infrage. Geben Sie Korrekturmittel nie gleichzeitig und niemals unverdünnt an dieselbe Stelle. Lassen Sie die Umwälzung nach jeder Zugabe ausreichend laufen und messen Sie anschließend erneut.
Erst danach folgt der pH-Wert. Ein zu niedriger Wert kann Metallteile und Dichtungen belasten. Ein zu hoher Wert begünstigt Kalk und mindert die Wirksamkeit des Chlors. Verwenden Sie pH-Senker oder pH-Heber stets nach Dosieranleitung. Kleine Schritte sind besser als eine starke Korrektur auf einmal.
Zum Abschluss kontrollieren Sie das freie Chlor. Bei Bedarf kann eine einmalige, vom Hersteller vorgesehene Nachchlorierung sinnvoll sein. Lassen Sie die Filteranlage danach ungefähr einen Tag laufen, damit sich das Mittel verteilt. Betreten oder nutzen Sie das Becken während dieser Behandlung nicht.
Ein Überwinterungsmittel kann Kalkrückstände und Algenwachstum während der kalten Monate reduzieren. Es ersetzt jedoch weder passende Wasserwerte noch den Frostschutz der Technik. Beachten Sie Dosierung, Beckengröße und Materialverträglichkeit: Erst messen, dann korrigieren und nicht nach Gefühl dosieren.
Schritt 3: Wasserstand zum Schutz vor Frost absenken
Senken Sie den Wasserspiegel auf etwa 10 Zentimeter unter die tiefste Einlaufdüse oder den Skimmer. Der genaue Abstand hängt von Beckenform und Technik ab. Maßgeblich sind daher immer die Angaben des Herstellers.
Entfernen Sie das Wasser mit einer Tauchpumpe oder einem geeigneten Bodensauger. Platzieren Sie das Gerät so, dass es nicht auf der Folie scheuert und keine Bauteile belastet. Beobachten Sie den Vorgang, damit die Pumpe nicht trockenläuft und der Wasserstand nicht zu weit sinkt.
Ein vollständiges Entleeren ist bei vielen fest montierten oder freistehenden Stahlwandpools ungünstig. Das verbleibende Wasser stabilisiert den Untergrund und wirkt dem Druck von außen entgegen. Wird zu viel Wasser abgepumpt, können sich Beckenwände verformen oder Folien verschieben.
- Wasserstand an der tiefsten Düse oder am Skimmer messen.
- Pumpe vor dem Erreichen des Zielstands ausschalten.
- Wasser nicht in Richtung Hauswand, Fundament oder Nachbargrundstück leiten.
- Nach Regen prüfen, ob der Pegel erneut gestiegen ist.
Bei einem gefliesten Becken oder einem Pool mit Überlaufrinne gelten oft andere Vorgaben. Dort kann ein stark abgesenkter Pegel die Abdichtung, Fliesen oder Einbauteile belasten. Auch ein hoher Grundwasserspiegel ist ein Warnsignal: Ein vollständig geleertes Becken kann aufschwimmen oder beschädigt werden.
Kontrollieren Sie nach dem Abpumpen am folgenden Tag den Wasserstand noch einmal. Steigt er ohne Niederschlag deutlich an, gelangt möglicherweise Grund- oder Leitungswasser zurück. In diesem Fall sollte ein Fachbetrieb die Ursache prüfen, bevor weitere Schritte erfolgen.
Schritt 4: Rohre, Leitungen und Skimmer frostfest verschließen
Alle wasserführenden Leitungen müssen vollständig entleert werden. Schon kleine Restmengen können bei Frost gefrieren, sich ausdehnen und Anschlüsse, Ventile oder Rohrwände sprengen.
Schalten Sie vor den Arbeiten die Filterpumpe aus und trennen Sie sie vom Stromnetz. Öffnen Sie anschließend die dafür vorgesehenen Ablassventile. Entfernen Sie Stopfen und Verschraubungen erst, wenn kein Wasser mehr nachläuft. Bei fest verlegten Anlagen kann ein Nasssauger helfen. Verwenden Sie Druckluft nur, wenn die Anleitung des Herstellers dieses Verfahren ausdrücklich erlaubt.
- Leitungen zwischen Skimmer, Pumpe und Filter entleeren.
- Einlaufdüsen und Rücklaufleitungen wasserfrei machen.
- Schlauchverbindungen lösen und offen abtrocknen lassen.
- Entleerungsöffnungen nach dem Trocknen frostgeschützt verschließen.
Verschließen Sie Skimmer und Einlaufdüsen mit passenden Winterstopfen. Diese sitzen wasserdicht, ohne Gewinde oder Dichtflächen zu überlasten. Ein ungeeigneter Stopfen kann verrutschen oder die Dichtung quetschen. Bei einem Skimmer mit Absperrschieber prüfen Sie, ob das Ventil wirklich dicht schließt. Ein Stopfen im Skimmerkorb allein verhindert keinen Wassereintritt in die Leitung.
Die Filteranlage bleibt je nach Bauart entweder angeschlossen oder wird abgebaut und frostfrei gelagert. Sandfilterkessel werden meist über die Ablassschraube entleert. Entfernen Sie dabei nicht ohne Grund das Filtermedium. Bei Kartuschenanlagen müssen Gehäuse, Pumpe und Anschlüsse vollständig wasserfrei sein. Heizungen, Dosieranlagen und Wärmepumpen benötigen oft zusätzliche Entleerungsschritte.
Kontrollieren Sie nach einem Regentag, ob sich erneut Wasser in den abgesperrten Leitungen sammelt. Steigendes Wasser weist auf ein undichtes Ventil, einen falsch sitzenden Stopfen oder eine ungünstige Leitungsführung hin. Beheben Sie die Ursache, bevor die nächste Frostperiode beginnt.
Schritt 5: Poolwände mit Eisdruckpolstern schützen
Legen Sie Eisdruckpolster quer über die Wasserfläche. Verbinden Sie mehrere Elemente zu einer durchgehenden Reihe und richten Sie sie möglichst mittig aus. Je nach Beckenform sind zwei oder mehr Reihen sinnvoll. Entscheidend ist, dass die Polster den Bereich abdecken, in dem sich das Eis ausbreitet.
Gefriert die Wasseroberfläche, wird das Eis durch die Polster in Richtung ihrer weicheren Zone gedrückt. Dadurch sinkt die seitliche Belastung auf die Poolwand. Die Polster verhindern das Gefrieren jedoch nicht und ersetzen auch keine passende Winterabdeckung.
- Nur schwimmfähige, für Pools geeignete Eisdruckpolster verwenden.
- Elemente mit den vorgesehenen Verbindern koppeln.
- Die Kette nicht straff an der Beckenwand befestigen.
- Überstehende Schnüre und harte Kanten von der Folie fernhalten.
- Vor dem Auflegen prüfen, ob die Polster sauber und unbeschädigt sind.
Polystyrolplatten können als Alternative dienen. Verwenden Sie ausschließlich geschlossenporige, wasserunempfindliche Platten. Offener Bauschaum oder brüchiges Verpackungsmaterial nimmt Wasser auf, zerfällt und hinterlässt später viele kleine Partikel im Becken.
Die benötigte Anzahl richtet sich nicht allein nach der Poolgröße. Auch Form, Breite, erwartete Frosttiefe und Herstellerangaben spielen eine Rolle. Bei einem runden Becken genügt oft eine mittige Reihe. Rechteckige Pools benötigen häufig mehrere, parallel ausgelegte Reihen.
Kontrollieren Sie die Lage der Polster nach starken Temperaturschwankungen. Sie dürfen weder unter die Abdeckung rutschen noch an Einbauteilen scheuern.
Schritt 6: Poolabdeckung sicher befestigen und regelmäßig kontrollieren
Eine passende Abdeckung schützt vor Laub, Niederschlag und UV-Strahlung. Wählen Sie eine stabile Winterabdeckung, die für Poolgröße und Beckenform freigegeben ist. Eine leichte Sommerplane reicht dafür meist nicht aus.
Die Abdeckung muss die gesamte Öffnung überspannen und darf keine scharfen Kanten berühren. Spannen Sie sie gleichmäßig, aber nicht übermäßig straff. Bei Aufstellbecken eignen sich je nach Bauart Spannseile, Klemmen oder spezielle Befestigungssets. Bei eingelassenen Pools halten robuste Randanker oder Gurtsysteme die Plane auch bei Wind in Position.
- Abdeckung mittig ausrichten und Falten möglichst vermeiden.
- Befestigungspunkte gleichmäßig über den Beckenrand verteilen.
- Zwischen Plane und scharfkantigen Bauteilen einen Schutzabstand lassen.
- Keine schweren Gegenstände direkt auf die Abdeckung legen.
- Wasseransammlungen mit einer geeigneten Abdeckungs- oder Tauchpumpe entfernen.
Schnee sollte nicht lange auf der Plane liegen bleiben. Sein Gewicht kann Nähte, Randbefestigungen und die Beckenwand belasten. Entfernen Sie Schnee vorsichtig, ohne die Abdeckung mit Schaufeln, Stöcken oder harten Bürsten zu beschädigen. Eis niemals gewaltsam lösen.
Kontrollieren Sie die Abdeckung nach starkem Wind, kräftigem Regen und Schneefall. Achten Sie auf gelockerte Spanner, Risse, abgesackte Stellen und Wasser, das an einer Seite in das Becken läuft. Kleine Schäden lassen sich oft früh beheben; warten Sie damit nicht bis zum Frühjahr.
Eine Poolabdeckung ist nicht automatisch kindersicher. Sichern Sie den Bereich zusätzlich und verhindern Sie, dass Kinder oder Haustiere auf die Plane gelangen. Sie ist ein Schutz gegen Witterung, aber kein begehbarer Deckel.
Nicht winterfeste Pools abbauen und frostfrei lagern
Nicht winterfeste Modelle dürfen nicht draußen bleiben. Dazu zählen meist einfache Stahlrahmenpools, Fast-Set-Pools mit Luftring, Planschbecken und leichte Saisonbecken. Der Abbau ist hier die sicherere Lösung, weil Frost, Schnee und Wind Folien, Luftkammern sowie Steckverbindungen beschädigen können.
Warten Sie mit dem Abbau auf einen trockenen, milden Tag. Kälte macht Poolfolien steifer und erhöht das Risiko für Knicke oder Risse. Lassen Sie das Becken vollständig leer laufen und lösen Sie Rahmen, Stützen sowie Verbindungsteile ohne Gewalt. Legen Sie die einzelnen Komponenten in der Reihenfolge des Abbaus aus. Ein Foto jeder Bauphase hilft beim späteren Aufbau.
- Folie glatt ausbreiten und mit klarem Wasser abspülen.
- Wasserreste mit einem weichen Tuch aufnehmen.
- Alle Teile an einem luftigen Ort vollständig trocknen lassen.
- Schrauben, Stifte und Verbinder in beschrifteten Beuteln sammeln.
- Luftringe nur drucklos und ohne scharfe Knicke einlagern.
Falten Sie die trockene Poolfolie locker. Scharfe Brüche können im nächsten Sommer zu Materialermüdung führen. Talkum oder andere Pflegemittel sollten Sie nur verwenden, wenn der Hersteller dies ausdrücklich empfiehlt. Ungeeignete Pulver können die Folie verkleben oder die Oberfläche angreifen.
Für die Lagerung eignen sich ein trockener Keller, eine frostfreie Garage oder ein gut belüfteter Schuppen. Vermeiden Sie direkte Sonne, Heizungsnähe und große Temperaturschwankungen. Stellen Sie keine schweren Gegenstände auf die Folie. Luftkammern und empfindliche Kunststoffteile bleiben besser erhöht und vor Nagetieren geschützt.
Kontrollieren Sie jedes Teil auf Risse, Rost, fehlende Verbinder und spröde Dichtungen. Beschädigte Komponenten sollten Sie nicht provisorisch weiterverwenden. Eine kurze Bestandsliste spart im Frühjahr Zeit und verhindert, dass ein unvollständiger Pool erneut aufgebaut wird.
Fazit: Schwimmbecken winterfest machen und Schäden vermeiden
Planen Sie zum Schluss eine kurze Zustandskontrolle ein. Prüfen Sie, ob sich Befestigungen gelockert haben, die Abdeckung Wasser sammelt oder ungewöhnliche Verformungen sichtbar sind. Notieren Sie Auffälligkeiten mit Datum und Foto. Das erleichtert die Beurteilung im Frühjahr und verhindert, dass kleine Schäden über Monate unbemerkt bleiben.
Besonders nach Sturm, starkem Schneefall und längeren Frostperioden lohnt sich ein Blick auf den gesamten Poolbereich. Entfernen Sie lose Äste neben der Abdeckung und halten Sie Abläufe frei. Betreten Sie eine vereiste Plane trotzdem nicht. Sie kann reißen oder unter der Last nachgeben.
Für die Wiederinbetriebnahme im Frühjahr hilft eine einfache Checkliste. Legen Sie Ersatzdichtungen, passende Stopfen und die Bedienungsanleitung an einem festen Ort ab. So lässt sich der Swimmingpool einwintern und später ohne hektische Suche zurückbauen.
- Überwinterungsdatum und Wetterlage festhalten.
- Fotos von Anschlüssen und Befestigungen speichern.
- Kontrolltermine nach Unwetter und Frost markieren.
- Reparaturbedarf vor dem nächsten Aufbau einplanen.
Wenn sich die Abdeckung wiederholt verschiebt, Wasser in Technikbereiche gelangt oder Wände ungewöhnlich nachgeben, sollten Sie den Aufbau stoppen und eine qualifizierte Poolfachkraft hinzuziehen.
Dokumentieren, kontrollieren und bei Abweichungen früh reagieren: Das reduziert das Schadensrisiko, schützt das Material und erleichtert den Start in die nächste Badesaison.
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FAQ zum Swimmingpool winterfest machen
Welche Pools dürfen im Winter draußen bleiben?
Im Freien überwintern dürfen nur Pools, die ausdrücklich als winterfest gekennzeichnet sind. Dazu zählen häufig robuste Stahlwandpools sowie fest eingebaute Beton- oder GFK-Becken. Stahlrahmenpools, Fast-Set-Pools mit Luftring, Planschbecken und einfache Saisonbecken sollten Sie vollständig abbauen, trocknen und frostfrei lagern.
Wie lässt sich ein Schwimmbecken winterfest machen?
Reinigen Sie zunächst Becken, Wasser und Filteranlage. Prüfen und korrigieren Sie anschließend die Wasserwerte, senken Sie den Wasserstand nach Herstellerangabe ab, entleeren Sie Leitungen und verschließen Sie Skimmer sowie Einlaufdüsen mit geeigneten Winterstopfen. Danach legen Sie Eisdruckpolster aus und befestigen eine stabile Winterabdeckung.
Welche Wasserwerte sind vor dem Einwintern wichtig?
Vor dem Einwintern sollte der TA-Wert ungefähr 100 bis 150 ppm, der pH-Wert etwa 7,0 bis 7,4 und das freie Chlor etwa 0,3 bis 0,6 mg/l betragen. Korrigieren Sie zuerst die Gesamtalkalinität, danach den pH-Wert und zuletzt das freie Chlor. Nach einer Nachchlorierung sollte die Filteranlage ungefähr einen Tag laufen.
Warum muss der Wasserstand beim Swimmingpool einwintern abgesenkt werden?
Der Wasserstand wird meist auf etwa 10 Zentimeter unter die tiefste Einlaufdüse oder den Skimmer abgesenkt, damit gefrierendes Wasser keine Leitungen und Einbauteile beschädigt. Das Becken sollte jedoch nicht grundsätzlich vollständig entleert werden, weil das verbleibende Wasser den Untergrund und die Beckenwände stabilisieren kann. Maßgeblich sind die Angaben des Herstellers.
Wie schützt eine Winterabdeckung den Pool vor Schäden?
Eine stabile Winterabdeckung hält Laub, Niederschlag und Schmutz fern und schützt das Becken teilweise vor UV-Strahlung. Sie muss passend zur Poolgröße gleichmäßig befestigt werden. Kontrollieren Sie die Abdeckung nach Sturm, Regen, Schneefall und Frost. Wasseransammlungen sowie Schnee sollten vorsichtig entfernt werden. Die Abdeckung ist nicht automatisch kindersicher und darf nicht betreten werden.




